02.11.2026
Seit mehreren Jahren setzen sich die drei Kitas der Stiftung 3FO intensiv mit dem Thema Ernährung auseinander. Ausgehend vom Label Fourchette verte haben sie ihr Engagement um Ama terra erweitert. Heute tragen alle drei Kitas diese Auszeichnung. Die Kita Tubeschlag wurde kürzlich rezertifiziert.
Dahinter steht die Überzeugung, dass Essen ein wichtiger Teil der pädagogischen Begleitung und des alltäglichen Zusammenseins ist.
Im Rahmen des Labels achten die Kitas auf eine ausgewogene Ernährung, die Herkunft der Zutaten, ihre Verarbeitung und die Verwertung von Resten. Die Mahlzeiten werden saisonal, regional und möglichst mit biologisch produzierten Lebensmitteln zubereitet.
Darüber hinaus umfasst das Label Ama terra vielfältige sozialpädagogische Aspekte. Die Kinder sollen gut essen und zugleich Freude am Essen und an der Tischkultur entwickeln. Deshalb werden sie immer wieder einbezogen – im Garten, beim Zubereiten einfacher Gerichte oder des Zvieris und bei gemeinsamen Tischritualen.
Speziell ausgebildete Berater*innen begleiten die Teams bei der Umsetzung im Kitaalltag. Gemeinsam arbeiten sie an den Menüplänen, stimmen den Einkauf ab und entwickeln Aktivitäten, bei denen die Kinder Lebensmittel kennenlernen und selbst mithelfen können. Das fördert ihre Selbstständigkeit und Neugier.
Auch die Mitarbeitenden lernen dazu, etwa beim Entdecken pflanzlicher Proteinquellen. Fleisch oder Fisch werden nur noch ein- bis zweimal pro Woche angeboten. Das war für manche eine Umstellung und wird inzwischen als gemeinsame, anregende Erfahrung erlebt.
Die Erfahrungen in den Kitas laden dazu ein, auch in der eigenen Küche Neues auszuprobieren und den Wert einer ausgewogenen, nachhaltigen und gemeinschaftlichen Esskultur zu entdecken.